Über MoodUp
Warum sich mitmachen lohnt
Im Mittelpunkt stehen Jugendliche selbst mit all ihren Themen. MoodUp ermöglicht eigene Schwerpunkte zu setzen und Projekte zu gestalten. Jugendgruppen, Schulen und Gemeinden holen MoodUp zu sich und bekommen Begleitung, Methoden und eine Förderung.

Wie wir uns fühlen
Wie wir uns fühlen, hängt von vielen verschiedenen Dingen in unserem Alltag ab. Was wir tun, wer mit dabei ist und mit welcher Motivation wir etwas machen, beeinflusst, wie es uns geht.

Gemeinsam entscheiden
Gemeinsam Entscheidungen treffen bedeutet gehört zu werden. Wie und wie stark du dich beteiligen möchtest, entscheidest du selbst.

Stärken stärken
Es gibt Belastungen und Gegebenheiten, die wir nicht direkt beeinflussen können. Bei MoodUp geht es darum, herauszufinden, was dir selbst guttut, dich stärkt und wie du stabil durch den Alltag kommst.
Interessiert, aber die Informationsveranstaltungen verpasst?
Kein Problem! Bei der Aufzeichnung der MoodUp Online-Informationsveranstaltung erfährst du Wissenswerte über MoodUp. Wir erklären Ziele, Inhalte und Beteiligungsmöglichkeiten und sprechen über die praktische Umsetzung an Schulen, in Jugendtreffs und Jugendeinrichtungen, Vereinen und Ausbildungsstätten .
Inhalte
Das Projekt
MoodUp ist ein Projekt zur Stärkung der psychosozialen Gesundheit, des Wohlbefindens, der Selbstwirksamkeit und der Sozialkompetenzen von jungen Menschen in Niederösterreich. Weitere Projektziele sind die Stärkung eines demokratischen Grundverständnisses sowie des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche. Außerschulische Jugendeinrichtungen, Lehrkräfte, Fachstellen und politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sind eingeladen mitzuwirken. Die Vernetzung von Jugendlichen und Akteurinnen und Akteuren der schulischen, offenen, verbandlichen und kommunalen Jugendarbeit wird angestrebt.
Das Projekt MoodUp zeigt vielfältige Möglichkeiten auf, wie die psychosoziale Gesundheit von jungen Menschen gestärkt werden kann. Ein niederschwelliger und zugleich partnerschaftlicher Ansatz soll möglichst vielen Organisationen die Teilnahme ermöglichen und Jugendliche zum Mitmachen motivieren.

Zielgruppe
Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren in Niederösterreich stehen im Mittelpunkt. Ihre Ideen werden gehört. Nach dem Impuls-Workshop entscheidet die Jugendgruppe gemeinsam mit ihrer Betreuungsperson, mit welchen Themen sie sich beschäftigen möchte, und plant ein Kleinprojekt. Dieses darf so vielfältig sein wie Jugendliche selbst. Nicht Erwachsene entscheiden, was Jugendlichen guttäte, sondern Jugendliche entscheiden, wovon sie mehr brauchen.
Die zweite Zielgruppe sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren: alle Personen, die direkt mit Jugendlichen arbeiten – wie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Pädagoginnen und Pädagogen, Freizeitbetreuerinnen und Freizeitbetreuer, Ansprechpersonen in Wohnhäusern, Lehrlings- und Jobcoachings und Verantwortliche in der kommunalen Jugendarbeit.
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren begleiten Jugendliche beim Prozess der Themenfindung und Projektumsetzung. Sie sind die wichtigsten Ansprech- und Bezugspersonen für die Jugendgruppe im Projekt. Der Verwaltungsaufwand wird so gering wie möglich gehalten, damit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren möglichst viel Zeit für die Arbeit direkt mit Jugendlichen bleibt.

Warum MoodUp
Die Risiken für ein gesundes Aufwachsen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert: eine stetige Zunahme chronischer Erkrankungen, Übergewicht und Bewegungsarmut, psychosoziale Integrations- und Regulationsstörungen, Bedrohung durch Armut sowie ein unzureichender Zugang zu Bildung und Teilhabe.
Insbesondere die Corona-Pandemie hatte negative Auswirkungen auf die Gesundheit der jungen Menschen. Die Pandemie ging mit erhöhten psychischen Belastungen, Ängsten sowie depressiver Symptomatik bei Kindern und Jugendlichen einher.
Gemeinsam setzen wir uns zum Ziel, jungen Menschen ein gesundes Heranwachsen in Österreich zu ermöglichen. Dafür öffnen wir Raum für Mitbestimmung.
Beteiligung
In jeder Projektphase sind sowohl Jugendliche als auch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aufgerufen, sich aktiv einzubringen und mitzuwirken. Die Einflussfaktoren auf unsere Gesundheit sind vielfältig. Jugendbeteiligung per se ist bereits ein wirkungsvolles Instrument zur Förderung psychosozialer Gesundheit und der demokratischen Kompetenzen von Jugendlichen.
Befähigung
Beteiligung stärkt Menschen darin, selbst aktiv zu werden. Der Impuls-Workshop schafft den Rahmen, die Prozessbegleitung unterstützt den Weg von der eigenen Idee zum Kleinprojekt. Dabei ist der Prozess des Mitmachens genauso wertvoll wie das Ergebnis – weil Selbstwirksamkeit und Eigeninitiative gefördert werden.
Chancengerechtigkeit
Administrative Aufgaben werden so niedrig wie möglich gehalten. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren bleibt mehr Zeit für die Arbeit mit Jugendlichen selbst. Wenig administrativer Aufwand, die Prozessbegleitung und die Vorab-Ausschüttung von Förderungen garantieren, dass auch kleine Organisationen teilhaben können. Es geht ums Tun, die Verwaltung übernimmt zu einem großen Teil das MoodUp-Projektteam.
Wertschätzung
Von Jugendlichen – für Jugendliche: Bei den Jugendgesundheitskonferenzen bekommen die Ideen von Jugendlichen eine Bühne. Die Mitmachstationen bei den Gesundheitskonferenzen spiegeln die Vielfalt jugendlicher Lebenswelten als auch umfassende Möglichkeiten zur Beeinflussung der eigenen Gesundheit wider. Das Ausprobieren und Testen verschiedener Aktivitäten und das Entscheiden, ob mich das interessiert oder nicht, zielt auf die Steigerung der Gesundheitskompetenz ab. Jugendliche dürfen selbst die Expertinnen und Experten ihrer Lebenswelt sein.
Nachhaltigkeit
Das Vorstellen des eigenen Projekts an der Jugendgesundheitskonferenz soll anderen Jugendlichen neue Impulse geben, die über das Projektende hinauswirken. Für ausgewählte Kleinprojekte der offenen Jugendarbeit gibt es erhöhte Fördermöglichkeiten. Das MoodUp Stärkenprofil kann eingesetzt werden, um persönliche Begabungen und Fähigkeiten sichtbar zu machen und später im Leben darauf zurückzugreifen.
Vernetzung
Es gibt eine Vielzahl an Angeboten für Jugendliche: Schule, Vereine, Gemeinde – die Vernetzung relevanter Einrichtungen im Bereich Jugendarbeit in der Region und der Austausch zwischen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren stellt sicher, dass möglichst viele Jugendliche in ihrem Alltag ganz nach ihren individuellen Bedürfnissen unterstützt werden können. Daher sind Vernetzung und Weiterbildung auch eine eigene Säule im Projekt MoodUp.
Infobox: Eckdaten MoodUp ist ein Projekt im Rahmen der österreichweiten Vorsorgestrategie, finanziert aus Mitteln der Bundesgesundheitsagentur. Finanzierung: Vorsorgemittel der Bundesgesundheitsagentur Projektlaufzeit: 2026 – 2028 Auftraggeber: NÖ Gesundheits- und Sozialfonds Umsetzung: „Tut gut!“ Gesundheitsvorsorge GmbH

Team
Die Menschen hinter MoodUp
Fragen, Anmeldung und alles rund ums Projekt laufen über jugendgesundheitskonferenzen@noetutgut.at. Dahinter steht dieses Team.

MMag. Sabine Brandstetter, Bakk.
Projektkoordination - 0676 858 70 34 419





